Dieses Gefühl, dass plötzlich so vieles Sinn ergibt. Und gleichzeitig so vieles auf einmal auf dich einprasselt. Die Diagnose, die Fragen, die Informationsflut – und keine Ahnung, wo du eigentlich anfangen sollst.
Mit 53 Jahren habe ich erfahren, dass ich ADHS habe. Zusammen mit einer mittelschweren Depression. Spät, ja. Aber nicht zu spät.
Ich bin Mediengestalterin und Kommunikationswirtin, Ehefrau, und seit 2008 Mama einer wunderbaren Tochter. Ich war mein ganzes Leben lang jemand, der irgendwie funktioniert hat – aber oft nicht verstanden hat, warum manches so unglaublich schwer war, was für andere scheinbar selbstverständlich ist.
Die Diagnose war ein Wendepunkt. Kein einfacher, aber ein wichtiger.


